Bürgergesellschaft Karlskron
Warum brauchen wir eine Bürgergesellschaft?
Vereinte Ortsteile Bürgerschaft Karlskron
Wir sehen mit zunehmender Sorge, dass sowohl in der Vergangenheit, als auch im Zuge der weiteren Entwicklung von Karlskron, Gemeinderat und Bürgermeister in keinster Weise oder nur noch unzureichend auf die Belange der Bürger reagieren! In der Bevölkerung herrscht die Meinung vor, dass der Gemeinderat nicht mehr die Bürgerinteressen vertritt! Die Bürgerversammlungen der Vergangenheit seitens Gemeindespitze waren nur noch „Makulatur“!
Die „Frustwähler“ in Karlskron (aktuell 42%) nähern sich beängstigend der 50% Marke – bei der kommenden Kommunalwahl ist anzunehmen, dass der Pegel überschritten wird!
Aus diesem Grunde sehen wir die Notwendigkeit, als Bürgerschaft die zukünftige Ausrichtung unserer Gemeinde konstruktiv und mit frischen Ideen maßgeblich zu lenken und kritisch zu hinterfragen! Konsequent und ohne Parteizwang mit zu entscheiden und Verantwortung zu übernehmen!
Als Beispiel folgende Fragen:
Baugebiet Josephenburger Weiher – Wohnanlage Erlbau – hier wurden „blühende Landschaften „ versprochen – barrierefrei, Seniorengerecht usw.! Was ist daraus geworden? – Konsequenzen?
Baugebiet Am Ziegelweg – private Erschließung, nicht kommunal20/80 Erschließung – wem gehört die Straße, wer pflegt und unterhält die Straße? Vetternwirtschaft?
Baugebiet „Am Linnerberg“ wie sind die Kosten aus dem Ruder gelaufen? Welche Konsequenzen! Wie viele Bauplätze verkauft- wie viele wieder zurückgekauft? Warum kann immer noch nicht gebaut werden?
Bauruine Straßäcker – Wohnanlage am Kreisel . was ist die Intension der Gemeinde? Wie geht es weiter?
Welche Immobilien und Grundstücke hat die Gemeinde gekauft? Was ist diesbezüglich noch geplant? Was ist die vorhergegangene Analyse und wirtschaftliche Betrachtung? Was ist mit dem Gemeindewald? Was ist mit unseren Gärtnern und Landschaftspflegern?
Stoppen der Finanzlücken über den Rücken der Bürger mittels Kommunalabgaben! Welche Ideen hat die Gemeinde nachhaltig zum Geldverdienen? Bauplätze verkaufen ist zu einfach! Langfristig nur mit hohem finanziellen Risiko verbunden! Warum sind die Nachbargemeinden attraktiver, wirtschaftlich erfolgreicher, vom Bürger besser akzeptiert und angesehen?
Die einst monetär gut aufgestellte Gemeinde steuert sehenden Auges dem Abgrund entgegen – Warum ist das so? Die Argumente Asyl, Flüchtlinge, Bund, Kreis,. Sind mittlerweile abgedroschen – was können wir anders und besser machen?
Outsourcing von strategisch wichtigen Bereichen – ist das sinnvoll? Was steckt dahinter?
Warum verspricht unser Bürgermeister im Beisein von Medien viele Dinge? Warum setzt er diese nicht um? Wer ist die „graue Eminenz“ im Gemeinderat? (Wahlkampf? Parteiengeschiebe?)
Diese und viele weitere Fragen treiben unsere Bürger um! Warum wird hier nicht konsequent informiert, abgestimmt und das Bürgertum mitgenommen?
Der Bürger ist Wahl müde geworden! Der Bürger hat resigniert! Der Bürger fühlt sich nicht gehört! Der Bürger fühlt sich veralbert und nicht ernst genommen! Der Bürger meidet Gemeinderatssitzungen, da vorher eh schon alles abgekartet wurde und nur noch der Bürokratie und Gesetzestext Konformität wegen der Schein gewahrt wird! – Was können wir dagegen tun?
Weiter brennende Fragen:
- Finanzielle Entwicklung
- Attraktivität und Lebenswert- Gefühl
- Finanzielle Risiken
- Pro Kopf Verschuldung
- Nachhaltigkeit
- Klimawandel (BSP. Hochwasser)
- Kommunale Abgaben
- Keine Splittersiedlungen mehr – viel zu teuer
- Ortskernbildung vorrangig – Städtebauplanerisch seit langem festgeschrieben
- Baulückenschließung mit zusätzlicher Bestandsbebauung
- Warum will kein „neuer“ mehr Bürgermeister oder Gemeinderat werden? Dadurch wir permanent Kungelei und Vetternwirtschaft begünstigt?
Dies ist nur die Spitze aller drängendsten Fragen und Ängste der Karlskroner Bürger! Deswegen ist es so wichtig, der Demokratie auch in den Kommunen wieder mehr Raum und Gestaltungsmöglichkeit zu geben!
Wie könnte eine Bürgergesellschaft aussehen?
Wichtig: Eine Bürgergesellschaft ist keine Partei !!!
- Wir glauben, dass das Parteibuch im Gemeinderat nicht mehr zeitgemäß ist und dass auch ohne Parteibuch zielorientiert und demokratisch die Weichen für die Zukunft gestellt werden können!
- Soll die neu zu gründende „Bürgergesellschaft“ so aufgestellt sein, dass eigene Gemeinderäte nominiert werden können?
- Ist es ratsam oder wieder interessant, sogenannte „Ortsvorsteher“ zu stellen wie in den 50er Jahren, das war ja anscheinend nicht so verkehrt? – (pro Ortsteil 2 – 3 Personen?) Es sind leider zum heutigen Tage nicht aus jedem Ortsteil Bürger im Gemeinderat vertreten!
- Sollte man eine Zukunftswerkstatt abbilden, bei der die Bürgerinnen und Bürger ergebnisoffen gemeinsame Ziele für die Gemeinde formulieren und entwickeln? Dabei halte ich es für sehr wichtig, dass dies auf Augenhöhe geschieht und neuen Ideen genügend Raum gegeben wird!
Wir möchten einen sachlich und zielorientierten Personenkreis ansprechen, sich dafür zu engagieren, dass die Gemeinde Karlskron wieder eine lebenswerte und zukunftsorientierte Kommune wird! Gerade in der Kommunalpolitik ist es wichtig, mit Herz und Verstand, Transparenz, Ehrlichkeit und demokratischen Grundsätzen die Sympathien der Bürgerinnen und Bürger wieder zurück zu gewinnen!
Download Präsentation vom 17. November
Hallo liebe Karlskroner,
wo wart ihr denn alle zur Auftaktveranstaltung beim Landgasthof Haas?
Ich habe mein Wort gegeben und folgende Zusagen eingehalten:
- Termin gemacht für 17. Nov. 2025
- Alle Informationen von euch – sowohl per Mail als auch Telefon gesammelt
- Diese Info´s ausgewertet und sortiert, bzw. aufbereitet
- Eine kleine Präsentation vorbereitet
Interessanter Weise war der Gemeinderat nahezu geschlossen anwesend! Hier wäre die Gelegenheit gewesen, in direktem Gespräch diverse Punkte anzugehen!
Anwesend waren leider nur 21 Personen – der Gemeinderat nicht mitgezählt! Davon wollten in etwa zwei Drittel eigentlich nur Detailinformationen zum Green Village Projekt!
Im Nachgang an den 17. Nov. gingen viele Entschuldigungen zwecks Terminversäumnis bei mir ein! – Hilft uns aber leider nicht weiter! Weiterhin kommen bis heute weitere Beschwerden, Anregungen, usw. bei uns an! In Summe habe ich dadurch mehr als 180 Nachrichten von euch bekommen!
Leider ist ein ganz großer Teil davon politisch rechts und politisch links einzuordnen! Damit verfehlen wir als Bürgergesellschaft natürlich die Zielrichtung, parteipolitisch neutral zu sein!
Für diese Ansprüche steht der Gedanke der Bürgergesellschaft natürlich nicht! Somit möchten wir euch mitteilen, dass wir die Gründung einer neutralen Bürgergesellschaft nicht weiter vorantreiben werden!
Die große Chance, dass sich neue interessante Mehrheiten im Gemeinderat Karlskron abbilden könnten, ist damit vertan!
In uns erwächst immer mehr der Eindruck, dass ein Teil der Karlskroner Bürger auf sehr hohem Niveau jammern und klagen, aber sich selber nicht mit Engagement einsetzen wollen, viele dieser Dinge zu ändern! – Also wird´s schon nicht so schlimm sein!
Trotzdem war es für uns sehr interessant und lehrreich, die Sorgen, Nöte und politischen Ausrichtungen in unserer Gemeinde Karlskron kennenzulernen!
Gruß und alles Gute für die Zukunft – euer
Josef Gill
